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Chomsky: „Ein Hoffnungsteam der Übeltäter“

Bild: Wikipedia
In einem Kommentar der NY Times, der in der Wochenendausgabe des Standard erschien, äußert sich auch Noam Chomsky, der heute seinen 80. Geburtstag feiert, zur Regierung des designierten US-Präsidenten Barack Obama.
Erwartungsgemäß sieht Chomsky das Team sehr kritisch, er outet die meisten wirtschaftlichen Berater Obamas sowie seinen Vize Joe Biden und Stabschef Rahm Emanuel unter Berufung auf Wirtschaftsexperten als Mitschuldige der momentanen Finanzkrise. So zitiert er Jonathan Weil von der „Bloomberg News“, der der Meinung ist, dass „viele von ihnen eigentlich als Tatzeugen vorgeladen werden müssten und nicht Plätze im inneren Kreis um Obama erhalten sollten“.
Chomsky ortet eine große Gefahr für die US-amerikanische Wirtschaft im äußerst ineffizienten Gesundheitssystem, das er als „schlafendes Monster“ bezeichnet, dass das „Nationalbudget zu sprengen droht, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen.“
(via derstandard.at)
Change oder doch more of the same?
Was schon seit Beginn der „Change“-Kampagne des designierten US-Präsidenten Barack Obama diskutiert wird, ist mit der Ernennung der Mitglieder seines Kabinetts wieder zu einem heissen Thema geworden: kann Obama wirklich an seinen Wahlversprechen festhalten und diese erfüllen oder muss er doch klein beigeben und all das „Change“-Gerede führt im Endeffekt doch zu „more of the same“? So meint etwa John Horvath auf Telepolis: „For some, the Obama cabinet is starting to look a little like the third Clinton administration.“
(via Telepolis)