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Chomsky: „Ein Hoffnungsteam der Übeltäter“

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Bild: Wikipedia

In einem Kommentar der NY Times, der in der Wochenendausgabe des Standard erschien, äußert sich auch Noam Chomsky, der heute seinen 80. Geburtstag feiert, zur Regierung des designierten US-Präsidenten Barack Obama.

Erwartungsgemäß sieht Chomsky das Team sehr kritisch, er outet die meisten wirtschaftlichen Berater Obamas sowie seinen Vize Joe Biden und Stabschef Rahm Emanuel unter Berufung auf Wirtschaftsexperten als Mitschuldige der momentanen Finanzkrise. So zitiert er Jonathan Weil von der „Bloomberg News“, der der Meinung ist, dass „viele von ihnen eigentlich als Tatzeugen vorgeladen werden müssten und nicht Plätze im inneren Kreis um Obama erhalten sollten“.

Chomsky ortet eine große Gefahr für die US-amerikanische Wirtschaft im äußerst ineffizienten Gesundheitssystem, das er als „schlafendes Monster“ bezeichnet, dass das „Nationalbudget zu sprengen droht, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen.“

(via derstandard.at)

Geschrieben von lweb

Dezember 7, 2008 um 8:46

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Change oder doch more of the same?

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Was schon seit Beginn der „Change“-Kampagne des designierten US-Präsidenten Barack Obama diskutiert wird, ist mit der Ernennung der Mitglieder seines Kabinetts wieder zu einem heissen Thema geworden: kann Obama wirklich an seinen Wahlversprechen festhalten und diese erfüllen oder muss er doch klein beigeben und all das „Change“-Gerede führt im Endeffekt doch zu „more of the same“? So meint etwa John Horvath auf Telepolis: „For some, the Obama cabinet is starting to look a little like the third Clinton administration.“

(via Telepolis)

Geschrieben von lweb

Dezember 3, 2008 um 7:31

Veröffentlicht in Politik

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Obama in Reggae und HipHop

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Nachdem sich einige Herren aus der HipHop-, Reggae- und Dancehall-Szene bereits vor der Wahl für Barack Obama stark machten, scheint die Begeisterung auch nach der gewonnenen Wahl nicht abzuflauen. Vielmehr ist festzustellen, dass die Release-Dichte der Songs, die den ersten afro-amerikanischen Präsidenten der USA thematisieren, seitdem eher zugenommen hat. Von „Black Supremacy“ (Bugle) ist da die Rede, man freut sich über den „Black Man in the White House“ (Sizzla) und ist überzeugt, dass der Krieg bald ein Ende haben werde (Barrington Levy, Busta Rhymes & Kardinal Offishal).

hugemagazine.com

Bild: Shepard Fairey, Obey

Von „Yes We Can“ bis  „Vote Barack“

Bereits Anfang dieses Jahres starteten prominente Superstars Ihre Unterstützungskampagne für den damaligen Präsidentschaftskandidaten, unter anderem mit der Produktion „Yes, We Can“, das bis heute über 14 Millionen Mal angesehen wurde. Abseits der breiten Medienöffentlichkeit sprachen sich aber bereits damals viele andere HipHop und Reggae-Künstler für Obama aus. So unter anderem der jamaikanische Reggae-Veteran Cocoa Tea, der im Februar seine Single „Barack Obama“ veröffentlichte, die er jetzt auf Albumlänge ergänzte, oder die britische Gruppe Steel Pulse, ebenfalls von älterem Semester, die zur Wahl von Obama aufriefen.

„Dissing“ Political Enemies

Nicht ganz so pflegeleicht gab sich vor der Wahl die US-Rapszene. So ging Rapper Ludacris äußerst offensiv gegen Obama’s Gegner vor, nannte Präsident George W. Bush „geistesgestört“ und Hillary Clinton eine „irrelevant Nutte“. LL Cool J und Wyclef Jean attackierten ebenfalls George W. Bush, wenngleich auf einer eher thematischen als persönlichen Ebene. Die radikalen Polit-Rapper Dead Prez sehen ganz in ihrer „All Politics is Evil“-Tradition auch Obama sehr viel skeptischer und produzierten einen Song, in dem sie kundtaten, dass Obama letztlich auch nicht viel besser als die Republikaner sei.

Mit Web und musikalischer Unterstützung zum Erfolg

Obama und seine Sprecher hatten alle Hände voll zu tun, Texte wie jene von Ludacris zurückzuweisen. Alles in Allem dürfte der Kampagne des designierten US-Präsidenten die Aufmerksamkeit aus der „Black Music“ Szene jedoch wesentlich mehr geholfen als geschadet haben, vor allem junge Bürger zu mobilisieren. Selbstverständlich ist die musikalischen Unterstützung nur als ein kleiner Teil der sehr breitenwirksam angelegten Internet- und vorallem auch Web2.0-Kampagne des Obama-Teams zu sehen. (Ein gut zusammengefasster Beitrag zum Online-Wahlkampf von Barack Obama erschien im Falter von vor zwei Wochen und findet sich jetz auf dem Blog von Ingrid Brodnig).


Geschrieben von lweb

Dezember 3, 2008 um 7:13

Veröffentlicht in Musikwelt, Politik

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