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Neues aus der Medien- und Musikwelt

Archiv für die Kategorie ‘Musikwelt

Serato wird zum Plattenlabel

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Sozusagen als Nachtrag zum Geburtstag der Vinyl-Schallplatte eine etwas kuriose Tatsache: die meistverkaufte 12“ Platte der vergangenen 14 Jahre ist nicht etwa von Eric Clapton, Nirvana oder Gangstarr. Nein, es ist die Timecodevinyl für den Serato Vinyl-Emulator, der gewissermaßen als natürlicher Feind der Schallplatte gelten kann.

Eine weitere eher skurrile Entwicklung zeichnet sich ebenfalls bei Serato ab, dort will man jetzt ab nächstem Jahr in das Labelgeschäft einsteigen und ausgesuchte Werke auf den jeweiligen Rückseiten der Timecodevinyls veröffentlichen. Im Rahmen dieser „Serato Pressings“ soll also eine Collectors-Serie von Schallplatten entstehen, die auf einer Seite Musik enthält und auf der anderen Seite Timecode, um damit MP3s vom Computer emulieren zu können. Den Anfang macht das Label „Mad Decent“ mit dem Titel „Get Off“ von Diplo und Blaqstarr.

(via de:bug)

Geschrieben von lweb

Dezember 8, 2008 um 10:36

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„Arab Money“: Busta Rhymes zitiert Koranvers

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Mit seinem neuen Hit „Arab Money“ sorgt der laut eigenen Angaben selbst muslimische US-Rapper Busta Rhymes durch die Zitation eines Koranverses für Kontroversen. Er selbst bedauert, dass er doch nur der arabischen Welt und ihrem Sinn für Geschäfte und Geld „Respekt und Anerkennung“ zollen wollte. Einige strenge Muslime erachten es jedoch als untragbar, Zeilen ihrer Heiligen Schrift in populärer Musik zu zitieren. In „Arab Money“ singt Ron Brownz im Refrain mit stark effektverzerrter Stimme „Bismillah ir-Rahman ir-Rahim, Alhumdulillahi Rabil A’lameen“ („Preiset Allah, den Herrn über die Welten, den gütigen, den barmherzigen„, Übers. laut.de), ein Zitat aus der ersten Sure des Korans.

(via mtv.de & laut.de)

Video: Busta Rhymes und Co bei Tim Westwood von BBC 1xtra

Geschrieben von lweb

Dezember 8, 2008 um 3:27

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Vinyl Comeback zum 60er

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vinylretter.de

Bild: vinylretter.de

Dass Vinyl-Schallplatten unter Sammlern und DJs ungebrochenen Status und Ansehen genießen, ist kein großes Geheimnis. Abseits dieser Nischen könnte man aber angesichts des rasanten technischen Fortschritts, der – Prophezeiungen zufolge – auch die CD bald wieder vom Markt verschwinden lassen könnte und der weiten Verbreitung von Ipods und anderen MP3-Playern ein baldiges Aussterben der schwarzen Scheiben vermuten.

„Back To Black“

Dass dem nicht so ist, dass sich die Vinyl-Schallplatte 60 Jahre nach ihrer Erfindung im Gegenteil wieder steigender allgemeiner Beliebtheit erfreuen, lässt sich an steigenden Absatzzahlen von Abspielgeräten und Platten, aber auch an neuen Initiativen wie Universals „Back To Black“ erkennen. Im Rahmen dieser Aktion hat das Label über 70 Klassiker auf Vinyl neu aufgelegt, unter anderem von Bob Marley, Eric Clapton oder Marvin Gaye. Mit dem Kauf einer Schallplatte erwirbt man gleichzeitig die auf der Website abrufbaren Downloads der enthaltenen Songs. Vorbildlich.

Auf 60 weitere Jahre.

(via Standard)

Geschrieben von lweb

Dezember 8, 2008 um 2:44

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Sido nicht böse genug für Pro 7 Popstars?

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Sido scheint nicht ganz das zu erfüllen, was sich Pro 7 von seiner Juryteilnahme bei der Casting-Show „Popstars“ erwartet – im Gegenteil, er gewährt lieber Einblicke in die Inszenierung der Show. So schreibt Peer Schrader im FAZ Fernsehblog: „Statt krasser Skandale gab’s höfliche Komplimente für die Kandidatinnen, und während Tanz-Coach Detlef „D!“ Soost alles unternahm, um in gewohnter Intensität Teenager fertig zu machen, die nicht die ganze Nacht seine „Moves“ geübt hatten, saß Sido da und blieb: fair.“

(via FAZ Fernsehblog)

Geschrieben von lweb

Dezember 6, 2008 um 2:25

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Album: Vybz Kartel – The Teacher’s Back

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Nach einer etwa zweijährigen Pause seit seinem letzten Album „J.M.T.“, das 2006 über Greensleeves erschien, meldet sich der Hardcore-Dancehall-Artist Vybz Kartel eindrucksvoll auf Albumlänge zurück. Unter dem passenden Titel „The Teacher’s Back“ erscheint (vorerst nur auf dem japanischen Markt) ein Dancehall-Album, das die Bezeichnung „Album“ wirklich verdient hat.

100 % Big Ship

Zur Gänze von „Wunderkind“ Stephen McGregor für Big Ship Records produziert und von JVC Japan vertrieben, stellt „The Teacher’s Back“ ein von vorne bis hinten solide durchproduziertes Album mit Struktur dar – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Dancehall-Alben, die leider allzu häufig eher lieblos zusammengewürfelten Compilations längst bekannter Singles gleichen.

Die Themen sind vielfältig, auch wenn sich im Großen und Ganzen alles um die für Dancehall typischen Themen Frauen, Geld, Drogen und Gewalt dreht. Vybz Kartel versteht es jedoch, auf seine ganz eigene Art Geschichten zu erzählen und die hundertfach wiedergekäuten Themen in einer ausdrucksstarken und wortgewaltigen, gleichzeitig meist sehr expliziten Sprache zu behandeln, so dass beim Hören keinesfalls Langeweile aufkommt.

Probehören kann man das Album auf Imeem. Ein Vertrieb für Europa ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Geschrieben von lweb

Dezember 6, 2008 um 2:10

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Obama in Reggae und HipHop

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Nachdem sich einige Herren aus der HipHop-, Reggae- und Dancehall-Szene bereits vor der Wahl für Barack Obama stark machten, scheint die Begeisterung auch nach der gewonnenen Wahl nicht abzuflauen. Vielmehr ist festzustellen, dass die Release-Dichte der Songs, die den ersten afro-amerikanischen Präsidenten der USA thematisieren, seitdem eher zugenommen hat. Von „Black Supremacy“ (Bugle) ist da die Rede, man freut sich über den „Black Man in the White House“ (Sizzla) und ist überzeugt, dass der Krieg bald ein Ende haben werde (Barrington Levy, Busta Rhymes & Kardinal Offishal).

hugemagazine.com

Bild: Shepard Fairey, Obey

Von „Yes We Can“ bis  „Vote Barack“

Bereits Anfang dieses Jahres starteten prominente Superstars Ihre Unterstützungskampagne für den damaligen Präsidentschaftskandidaten, unter anderem mit der Produktion „Yes, We Can“, das bis heute über 14 Millionen Mal angesehen wurde. Abseits der breiten Medienöffentlichkeit sprachen sich aber bereits damals viele andere HipHop und Reggae-Künstler für Obama aus. So unter anderem der jamaikanische Reggae-Veteran Cocoa Tea, der im Februar seine Single „Barack Obama“ veröffentlichte, die er jetzt auf Albumlänge ergänzte, oder die britische Gruppe Steel Pulse, ebenfalls von älterem Semester, die zur Wahl von Obama aufriefen.

„Dissing“ Political Enemies

Nicht ganz so pflegeleicht gab sich vor der Wahl die US-Rapszene. So ging Rapper Ludacris äußerst offensiv gegen Obama’s Gegner vor, nannte Präsident George W. Bush „geistesgestört“ und Hillary Clinton eine „irrelevant Nutte“. LL Cool J und Wyclef Jean attackierten ebenfalls George W. Bush, wenngleich auf einer eher thematischen als persönlichen Ebene. Die radikalen Polit-Rapper Dead Prez sehen ganz in ihrer „All Politics is Evil“-Tradition auch Obama sehr viel skeptischer und produzierten einen Song, in dem sie kundtaten, dass Obama letztlich auch nicht viel besser als die Republikaner sei.

Mit Web und musikalischer Unterstützung zum Erfolg

Obama und seine Sprecher hatten alle Hände voll zu tun, Texte wie jene von Ludacris zurückzuweisen. Alles in Allem dürfte der Kampagne des designierten US-Präsidenten die Aufmerksamkeit aus der „Black Music“ Szene jedoch wesentlich mehr geholfen als geschadet haben, vor allem junge Bürger zu mobilisieren. Selbstverständlich ist die musikalischen Unterstützung nur als ein kleiner Teil der sehr breitenwirksam angelegten Internet- und vorallem auch Web2.0-Kampagne des Obama-Teams zu sehen. (Ein gut zusammengefasster Beitrag zum Online-Wahlkampf von Barack Obama erschien im Falter von vor zwei Wochen und findet sich jetz auf dem Blog von Ingrid Brodnig).


Geschrieben von lweb

Dezember 3, 2008 um 7:13

Veröffentlicht in Musikwelt, Politik

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So..

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Ich habe beschlossen, mir jetzt auch mal ein eigenes Blog zuzulegen, um meine Gedanken zu teilen und lesens-, sehens- und hörenswertes aus dem WWW zusammenzutragen. Die Seite befindet sich dementsprechend noch in der Anfangsphase, Verfeinerungen und Updates werden laufend vorgenommen.

Geschrieben von lweb

Dezember 1, 2008 um 7:57

Veröffentlicht in Medienwelt, Musikwelt, Politik